Gegenwind
30.5.
Badlands Nationalpark SD - Rapid City SD
115,3 km
18,7 km/h
Heute gings 70 Kilometer ueber den Interstate (=Autobahn). War ziemlich langweilig und es hat auch geregnet. In Wall habe ich wieder mal zwei Radler getroffen. Gibt immer wieder grosse Anerkennung, dass ich ohne Smartphone, mobiles Internet und Hoehenplanung unterwegs bin, obwohl das schon saupraktisch waere. Als ich schon fast da war, kam wieder dieser unglaubliche Wind, zeitweise Stillstand. In Rapid City habe ich mich verfahren, aber noch rechtzeitig den Fahrradladen gefunden. Was laeuft? German Punkrock. Fahrrad vor den Rockies nochmal checken lassen, es wurde ein makelloser Zustand attestiert. Nur die zweite Kette laengt sich schon wieder.
29.5.
Murdo SD - Badlands NP SD
153 km
17,4 km/h
Heute gabs noch eine Extraportion Westwind. Nach 30 Kilometern und 12,5 Schnitt war klar, dass das nicht so weitergehen kann. Meine persoenliche Strategie gegen diesen Wahnsinnswind: Schneller fahren. Ist anstrengender, dafuer gabs bei Dylan in Kadoka die ersten zwei guten amerikanischen Biere und 20 Kilometer Begleitung. Sehr angenehm. In den Badlands bin ich dann fast aus den Latschen gekippt, so schoen ist das hier. Weil das Rumkurven hier ein wahrer Augenschmaus ist, habe ich nochmal 30 Kilometer draufgelegt und habe wild gezeltet.
28.5. Memorial Day
Winner SD - Murdo SD
131,7 km
15,4 km/h
Mit voller Wucht gabs heute den Westwind, das war ein Kampf um jeden Kilometer. Hatte keine Lust, mich da aufzureiben. Entlohnt wird man allerdings durch die grossartige Graslandschaft der Prairie. Gruene Wiesen, soweit das Auge reicht. Habe das Gefuehl, es geht auch langsam in die Hoehe und mir daemmert, das auf meiner mittlerweile Querfeldeintour eine Hoehenplanung vielleicht manchmal nicht schaden koennte, zumindest war das heute wohl wieder die Variante mit den hoechsten Huegeln. Als ich mich heute mal ueber den Gegenwind beschwerte, hiess es lapidar: 'Haben ja schon die Pioniere hinbekommen." Die Kuehe schauen mich immer entgeistert an, wenn ich durch die Einsamkeit radle. Rede immer mit ihnen, aber das hilft nicht.
Badlands Nationalpark SD - Rapid City SD
115,3 km
18,7 km/h
Heute gings 70 Kilometer ueber den Interstate (=Autobahn). War ziemlich langweilig und es hat auch geregnet. In Wall habe ich wieder mal zwei Radler getroffen. Gibt immer wieder grosse Anerkennung, dass ich ohne Smartphone, mobiles Internet und Hoehenplanung unterwegs bin, obwohl das schon saupraktisch waere. Als ich schon fast da war, kam wieder dieser unglaubliche Wind, zeitweise Stillstand. In Rapid City habe ich mich verfahren, aber noch rechtzeitig den Fahrradladen gefunden. Was laeuft? German Punkrock. Fahrrad vor den Rockies nochmal checken lassen, es wurde ein makelloser Zustand attestiert. Nur die zweite Kette laengt sich schon wieder.
29.5.
Murdo SD - Badlands NP SD
153 km
17,4 km/h
Heute gabs noch eine Extraportion Westwind. Nach 30 Kilometern und 12,5 Schnitt war klar, dass das nicht so weitergehen kann. Meine persoenliche Strategie gegen diesen Wahnsinnswind: Schneller fahren. Ist anstrengender, dafuer gabs bei Dylan in Kadoka die ersten zwei guten amerikanischen Biere und 20 Kilometer Begleitung. Sehr angenehm. In den Badlands bin ich dann fast aus den Latschen gekippt, so schoen ist das hier. Weil das Rumkurven hier ein wahrer Augenschmaus ist, habe ich nochmal 30 Kilometer draufgelegt und habe wild gezeltet.
28.5. Memorial Day
Winner SD - Murdo SD
131,7 km
15,4 km/h
Mit voller Wucht gabs heute den Westwind, das war ein Kampf um jeden Kilometer. Hatte keine Lust, mich da aufzureiben. Entlohnt wird man allerdings durch die grossartige Graslandschaft der Prairie. Gruene Wiesen, soweit das Auge reicht. Habe das Gefuehl, es geht auch langsam in die Hoehe und mir daemmert, das auf meiner mittlerweile Querfeldeintour eine Hoehenplanung vielleicht manchmal nicht schaden koennte, zumindest war das heute wohl wieder die Variante mit den hoechsten Huegeln. Als ich mich heute mal ueber den Gegenwind beschwerte, hiess es lapidar: 'Haben ja schon die Pioniere hinbekommen." Die Kuehe schauen mich immer entgeistert an, wenn ich durch die Einsamkeit radle. Rede immer mit ihnen, aber das hilft nicht.
Hard - 31. Mai, 03:22
Dani (Gast) - 31. Mai, 09:10
Und wie schauts aus? Schaust beim Mount Rushmore vorbei?
Würd ich mir ja nicht entgehen lassen.
Würd ich mir ja nicht entgehen lassen.
sepp (Gast) - 1. Jun, 09:04
unglaublich eigentlich wie weit du schon gekommen bist!
bist du dem plan vorraus und bleibst den letzten monat dan in SF oder wie?
wyoming stell ich mir cool vor - tolle weite graslandschaften.
bist du dem plan vorraus und bleibst den letzten monat dan in SF oder wie?
wyoming stell ich mir cool vor - tolle weite graslandschaften.
Hard - 2. Jun, 23:30
Wyoming ist echt cool! Naja, werden vielleicht etwas mehr Kilometer als geplant :) Ich weiss jetzt, was ich einen Monat in SF mach. Ich schau mir die Edelweiss dort an :)

höhenplanung
bis auf die pyrenäen und den bairschen wald war ich immer eher im flachen gelände oder an flüssen unterwegs.
In Holland und Belgien schaut die höhenplanung ungefähr so aus: man zählt alle randsteine die man überquert,
rechnet 13cm * randstein und weiß wieviel höhe man an dem tag gemacht hat.
Hast du es schonmal mit topografischen karten probiert?
Da könntest du dir villeicht eine grobe route zurechtlegen bei der du dir die fiesesten steigungen sparst.
Es gibt auch noch die kostenlose website: http://www.gpsies.com/home.do
dort kannst du routen eingeben und die Seite spuckt dir die höhenmeter und des profil aus.
War hilfreich für mich in Spanien.
Was sich auf meiner Niederbayerntour bei starkem gegenwind bewährt hat war:
Einfach moi des radl beim wirth stehen zu lassen und schnaps zu bestellen.
Wenn man glück hat dreht der wind in der zwischenzeit.
Auch dämpft der alkohol des gefühl wenn du muskeln übersäuert sind und man kann weiterfahren als ob nichts wäre
;)
Weiterhin viel glück auf deiner tour