28
Jul
2012

The End

New York City Central Park (Start: May 5th)

to

San Francisco Golden Gate Bridge (End: July 27th)

> 10000 km (~ 6200 Miles)

84 Days

13 States

8 National Parks

31.7. San Francisco International. LH 459. AUS.

24
Jul
2012

Highway 1

Ultrakurzversion der letzten Tage: Vormittags radeln, nachmittags Strand. Delfine in Refugio. Seeelefanten in San Simeon. Diverse Umtruenke (Plural?) am Hike & Bike - Camping. Grandiose Kuestenabschnitte. Skurriler Campingplatz in Pismo Beach. Morgennebel. Es sind die einfachsten Abschnitte der ganzen Tour. Kilometer: 9700

23.7.
San Simeon - Big Sur Pfeiffer State Park
115 km

22.7.
Pismo Beach - San Simeon
105 km

21.7.
Refugio State Beach - Pismo Beach
128 km

20.7.
Carpinteria - Refugio
76 km

19.7.
Leo Carillo State Park - Carpinteria
92 km

18.7.
Los Angeles - Leo Carillo State Park
71 km

17.7.
Palmdale - Los Angeles
143 km

Wie man trotz Hollywood japanisch nicht "mal schnell" durch L.A. radelt, Tagesziel war eigentlich Malibu. Am Walk of Fame ordentlichen Reifenabdruck hinterlassen. Highlight war die Fahrt ueber den Mulholland Drive, wobei sich mir da aus Angst um die Speichen zeitweise echt der Magen umdrehte. Gleiches, bei dem was hier auf den Strassen liegt. Ausweichen ist da bei mehrspurigem Dauerverkehr nicht immer drin. Fahren muss man hier sowieso wie ein Verrueckter. Aber das ist wieder eine andere Story.

17
Jul
2012

Los Angeles

Bin kurz vor Los Angeles. Bin ja nicht so der Cineast, aber wenns schon auf dem Weg liegt. Finale Grande oder so: Nach einer langen Reise wird es langsam Zeit fuer den Highway Nr. 1. Km: 8964 Geplante Ankunft Golden Gate Bridge: 28.7.

Kings Canyon, Sequoias & Mojave Desert

16.7.
Red Rock Canyon State Park - Palmdale
115 km

Die langweiligste Etappe Kaliforniens. Der Gegenwind vermiest einem jeden Anflug von Spass. Diese Kleinstaedte. Bis man da findet, was man braucht. Drei von vier Libraries geschlossen.

15.7.
Kernville - Red Rock Canyon State Park

116 km

Wie man lernt, wenig Wasser gut einzuteilen. Bei schaetzungsweise 35 Grad Celsius gings heute noch ein wenig ueber die Berge und dann in die Wueste, wo der Wind unausstehlich war. Viel war da heute nicht, aber trotzdem zwei besondere Einkehren gehabt. Wunderbarer Zeltplatz, aber ausser mir ist hier niemand.

14.7.
Porterville - Kernville
109 km

War mir heute nicht ganz sicher, wie zu fahren. Host am Campground: "Steepest road of California." Damit war die Sache klar. Mit etwas Sentimentalitaet also ueber den letzten groesseren Anstieg und im Saloon mal wieder ein paar Rocker schwer beeindruckt. Probleme mit dem Hinterreifen (geloest). Ueberfuellter Campground. Also am Kern River Zelt aufgeschlagen und gleich zum Essen eingeladen worden.

13.7.
Grant Grove Village Kings Canyon National Park - Porterville
172 km

Nach ein paar kleineren Anstiegen und einer Visite beim groessten Baum der Welt (Masse) gings hinab in die Hitze des Valleys. Um 16 Uhr in Exeter heute 102 Grad Fahrenheit (~ 39 Celsius). Der 65er ist eine flache Rennstrecke mit vielen Scherben.

12.7.
Grant Grove Village Kings Canyon NP - dito
105 km

Morgens leichter Muskelkater. Zum ersten Mal eine Strecke doppelt gefahren. Aber es lohnt sich. Die erste Haelfte ist weitaus beeindruckender. So an die 5000 ft. Hoehe.

11.7.
Pine Flat Lake - Kings Canyon NP
101 km

Laut Zeitung heute 108 Grad Fahrenheit in Fresno. Es ging aber wieder in die Berge und damit wurde es kuehler. War wohl die Etappe mit den meisten Hoehenmeter in einem Anstieg. Zum ersten Mal komme ich umsonst in einen National Park. Manche erklaeren mich hier zum Helden, fuer die anderen bin ich jemand, dem nicht mehr zu helfen ist.

10.7.
Yosemite Valley - Pine Flat Lake
167 km
Raus aus dem erwachenden Yosemite (irgendein Ranger hat mir heute mitten in der Nacht die Taschenlampe ins Gesicht gehalten, weil ich keine dieser Wilderness Permits hatte, war aber abgeklaert, habe nur irgendwas schlaftrunken entgegengelallt, Frage, wo ich los bin, Antwort NY, dann war Ruhe :), vorbei am exquisiten Bass Lake und auf Nebenstrassen nach Auberry. Beim Mexikaner dort eine 1a-Zettel-
Mappe erhalten und auf Nebennebenstrassen zum Pine Flat Lake. Diese Nebenstrassen haben hier echt brachiale Steigungen.

10
Jul
2012

Der kleine Mechaniker

Rad hat jetzt 8100 km und
- gebrochene Strebe am Sattel (modifiziert kann man noch gut fahren)
- gebrochene Schraube am Vorderrad (war mein Fehler)
- eine gebrochene und ersetzte Speiche
- neue Trinkflaschen, weil mir die alten jemand aus der Baerbox geklaut hat (???)
- am Vorderrad den gleichen Reifen seit New York
- immer noch die gleichen Schlaeuche

Heute mal endlich 100 Fahrenheit. Fuehlt sich gut an :)

Tahoe & Yosemite

9.7.
Yosemite National Park
77km

Am Fruehstuecksbuffet wieder einmal fuer eine fuenfkoepfige Familie gegessen. Danach ging es 40 Kilometer bergab, bevor im Yosemite Valley der Tag begann. Dort ist natuerlich die Hoelle los. Mehr Preissn als in Bayern. "Bergsteigen" zum Nevada Fall. Das Gepaeck am Rad ersetzt mir hier ganze Englischkurse.

8.7.
Lee Vining - Yosemite National Park
79 km

Hoechster Punkt der Reise Tioga Pass - das war jetzt auch nicht mehr schwer. Danach rein ins Yosemite. Und das ist einer der schoensten Flecken Amerikas.

7.7.
Markleeville - Lee Vining
151 km

Meine persoenliche Koenigsetappe. Monitor Pass, Devils Gate Summit, Conway Summit. Die Abfahrten vom Monitor Pass und vor allem vom Conway Summit zum Mono Lake sind unfassbar gut. Huebsch warm wars im Antelope Valley. Wenig Wasser bzw. Tee dabei.

6.7.
Emerald Bay Lake Tahoe - Markleeville
74 km

Ueber den Luther Pass nach Markleeville. Landschaftlich allererste Sahne. Guter State Park, vor allem abseits der "Hot Springs".

5.7.
Truckee - Emerald Bay Lake Tahoe
76 km

Lake Tahoe - Sandstrand in den Bergen. Vormittags also radeln, nachmittags im "Meer" baden.

6
Jul
2012

Truckee

Speichenbruch - in der Zivilisation. Also Zwangspause in Truckee. Gar nicht schlecht, denn so Kleinstadt-Parade zum 4. Juli und Feuerwerk am See.
Dann zum Lake Tahoe und Grover Hot Springs State Park. Hoechstens 80 km am Tag, mehr ist hier nicht zu verantworten, denn: Kalifornien ist der Wahnsinn.

3
Jul
2012

Update

Es tut sich was, ich bemuehe mich mal wieder um etwas mehr Unterhaltung.
So laeufts im Drei-???-Land:

27.6.
Redwoods NP - Willow Creek 136 km
Ich treffe an einem Tag ungefaehr so viele Radler wie von New York bis zum Yellowstone zusammen. Die uralten Riesen hier sind beeindruckend. Am Nachmittag gings in die Trinity Alps und damit wieder in die Hoehe. Abends wieder mal zum Essen eingeladen worden.

28.6.
Willow Creek - Douglas City 109 km
Narrow roads - nicht immer ganz ungefaehrlich, aber wunderbar zu fahren durch den Canyon. Fuer die letzten 15 Minuten der Italien-Pleite endlich einen Fernseher aufgetrieben. Und: Der erste Platten.

29.6.
Douglas City - Shingletown 150 km
Nach ein paar kleineren Anstiegen gehts am schoenen Lake Whiskeytown vorbei hinunter nach Redding. Dort auf einem kurzen Stueck Freeway der zweite Platten. Nach gut 7000 Kilometern gibt also der Hinterreifen auf, also schweren Herzens neuen drauf. Im lokalen Radladen mittelmaessigen Ersatzreifen bekommen. "Schwalbys" sind rar in Redding. Dort auch Garrit getroffen und mit ihm noch ca. 70 Kilometer Umweg auf sehr schoenen Seitenstrassen nach Shingletown gefahren.

30.6.
Shingletown - Lassen Volcanic NP 72 km
Hoch zum Lassen und dort etwas Zeit verbracht. Mal wieder was am Zeltplatz liegengelassen. Kein dritter Platten.

1.7.
Lassen Volcanic NP - Quincy 150 km
Eine Genussfahrt. Zuerst hoch zum Lassen Peak und dann die ganze Strecke runter bis Quincy. An einem Tag vom Winter in den Sommer gefahren.

2.7.
Quincy - Truckee 121 km
Schoen ist es hier in der Sierra Nevada und es geht wieder nach oben. Fuer Kaliforniens Strassen waere zeitweise ein Mountainbike ganz gut. Alles ist auf Achse, denn uebermorgen ist Amerikas Geburtstag.

3.7.
Die erste Pause. Nette Zeltnachbarn, super Badesee (Donner Lake), schoener State Park, nettes Dorf (Truckee). Zeit fuer Friseur, Essen, Schwimmen und Library - ich muss da noch was planen...

29
Jun
2012

Kalifornien I

27.6.
Redwoods National Park CA - Willow Creek CA
136 km
19,3 km/h

26.6.
Brookings OR - Redwoods National Park CA
113,7 km
21,3 km/h

25.6.
Mt. Humbug State Park OR - Brookings OR
84 km
18,6 km/h

24.6.
Sunset Bay State Park Charleston OR - Port Orford OR
101 km
19,7 km/h

23.6.
Yachats OR - Sunset Bay Charleston OR
141,7 km
20,9 km/h

22.6.
Lincoln City OR - Yachats OR
84,8 km
19,4 km/h

25
Jun
2012

California Sunrise

Update: Grandiose Pazifikkueste - wenn es mal gerade nicht regnet. Die Maer vom Rueckenwind auf dem 101. Durchschnittliche Tageskilometer momentan um die 100. Seafood und Schokolade. Bin morgen in einem hoffentlich regenarmen und waermeren Kalifornien. Plan fuer den letzten Monat: Redwoods, Lassen National Park, Lake Tahoe, Yosemite, 3-4 Tage San Francisco, mal schaun was sich noch ausgeht. Vielleicht geht sich nicht mehr so viel Bloggen aus, Geschichten und Fotos dann daheim, davon gibts genug.

Tief im Westen

Mit etwas Verspaetung:

IMG_1548-1-

Durch. Nach 0 Platten, 2 Ketten und 3 Sonnenbrillen.
Oregon bis zum Pazifik, das waren: Waelder, Wiesen und ein wenig Wueste, viele kleine und ein fuer Autos noch gesperrter McKenzie Pass, Deschutes Biere, tolle State Parks, so manche Wetterkapriole und ein im Osten zermuerbender Gegenwind.

21.6.
Corvallis OR - Lincoln City OR
126,6 km
21,8 km/h

20.6.
McKenzie Bridge OR - Corvallis OR
154,7 km/h
23,3

19.6.
Prineville OR - McKenzie Bridge OR
152,3 km
21,4 km/h

18.6.
Mt. Vernon OR - Prineville OR
169,6 km
18,8 km/h

17.6.
Brogan OR - Mt. Vernon OR
162,4 km
18,9 km/h

17
Jun
2012

Idaho

Idaho, das waren: Schoene lange, warme bis heisse Tage, skurril endende Abende., weites, teilweise wuestenartiges, kaum besiedeltes Land und tolle Abschnitte entlang des Snake Rivers. Nach Osten konnte man dieser Tage allerdings ohne zu treten fahren.

16.6.
Homedale ID - Brogan OR
123,8 km
24,5 km/h

15.6.
Bruneau ID - Homedale ID
145 km
17,0 km/h

14.6.
Twin Falls ID - Bruneau ID
160,8 km
22,6 km/h

13.6.
Craters of the Moon ID - Twin Falls ID
154 km
18,4 km/h

12.6.
Idaho Falls ID - Craters of the Moon ID
158,6 km
20,1 km/h

11.6.
Victor ID - Idaho Falls ID
111,8 km
22,2 km/h

12
Jun
2012

Rocky Mountains

10.6.

Flagg Ranch WY - Grand Teton National Park - Victor ID
133,5 km
19,5 km/h

Tagesmotto: Nichts wie raus aus den Rockies. Heute morgen schneite es, was einem schnell Aufbruch nicht unbedingt foerderlich war. Auf dem Weg nach Jackson: Immer wieder leichter Schneefall. Immer wieder Gegenwind. Immer Eisfuesse. Die Ausruestung ist nicht auf Winter programmiert. Die Berge im Teton waren ziemlich wolkenverhangen. Aufstieg zum Teton Pass kurz, aber steil. Oben angekommen wird mir ein Haus in Victor zum Uebernachten angeboten. Dort ist zwar niemand, aber die Haustuer ist offen. Uebernachtungskosten also in das oertliche Brauereilokal investiert.

9.6.
Madison WY (YS NP) - Flagg Ranch WY

105,4 km
18,5 km/h

Nach einer regenreichen Nacht im Zelt und einem windigen Vormittag schneit es seit dem Nachmittag. Bis zum Grant Village war das heute noch eine Entdeckungstour durch den Nationalpark mit viel Wind von vorne, aber auch viel Sonnenschein. Kann heute wenigstens in einer unbeheizten Holzhuette schlafen.

8.6.
Canyon Village YS NP - Madison YS NP

45,3 km
18,3 km/h

Plan fuer heute eigentlich, bis zum Grant Village zu fahren. Beim Ranger die Info erhalten, dass der dortige Campingplatz geschlossen ist, im Wald zelten wird wegen den Baeren nicht unbedingt empfohlen. In Madison dann den Nachmittag mit einer lustigen Australierin verbracht. Also Zelten in Madison. Die einzige Essensquelle: Ein Schokoriegel-Automat. Abends ordentliches Lagerfeuer und Tuetenspaghetti.

7.6.
Fishing Bridge YS NP - Canyon Village YS NP (Nord-Loop)

148,3 km
19,1 km/h

Mit Minimalgepaeck gings heute durch den Norden des Nationalparks. Baeren, Bueffel und ein Wolf. Der Rest visuell.

6.6.
Cody WY - Fishing Bridge YS NP
142,5 km
17,2

Schoen und schwer wars heute. Eine atemberaubende Landschaft, aber Gegenwind deluxe. Bis zum East Gate wars zaeh. Nach dem Sylvan Pass angenehm zu fahren, aber einige Grad kaelter. Den ersten Baeren gesichtet. Dann John mit seinem Rad getroffen, der hier Praktikum macht. Habe ihn zur Feier des Tages (mit Umweg nach einem Monat im YS) auf ein Bier eingeladen. Er hatte noch eine Matratze in seinem Trailer und ein Abendessen. Der Lake Yellowstone erinnert an den Chiemsee.
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