25
Mai
2012

Nach Norden

21.5. Hannibal - Thousand Hills State Park Kirksville

162,8 km
20,5 km/h

Nach 20 Kilometern faellt mir heute in Palmyra auf, dass ich meinen Pass im Motel liegengelassen habe. Zurueckfahren kam natuerlich nicht in Frage. Also rein in das erste oeffentliche Gebaeude und um ein Taxi gebeten. Der Sheriff hoechspersoenlich hat das dann in die Hand genommen und mir eine Mitfahrgelegenheit nach Hannibal und zurueck organisiert. Bin also mit einer ziemlichen Verspaetung losgekommen. In einem Kaff namens Edina habe ich dann nach einem Restaurant gefragt, das nicht nur Burger hat. Da es da nicht gab, wurde ich kurzerhand auf eine Pizza ins Haus eingeladen. Im State Park bin ich wieder mal sehr spaet angekommen und hab das Zelt dann noch im Finstern aufgebaut. Aber diese warmen Abende hier im Mittleren Westen sind echt ein Genuss. Bis zum Nachmittag hatte ich heute den schlimmsten Gegenwind seit NY.

22.5. Kirksville - Red Hawk State Park

158,8 km
21,6 km/h

Ein gemuetlicher Tag. In Novinger ein gutes Fruestueck bekommen gings dann sehr schoen und sehr einsam nordwestlich zum HW 136. Das war heute insgesamt eine mehrstuendige Achterbahnfahrt, ein einziges Auf und Ab, sehr Pennsylvania-like. Auf den letzten 30 Kilomtern war der Asphalt etwas im Eimer. Alle fuenf Meter einen ordentlichen Schlag aufs Rad, das haelt wach. Abends am Campingplatz kommen zwei Camper vorbei, gratulieren mir einfach so und schenken mir ein Verpflegungspaket voller amerikanischer Spezialitaeten und ein ordentliches Stueck Wassermelone. Bis zum Nachmittag hatte ich heute den schlimmsten Gegenwind seit NY.

23.5. Red Hawk State Park - Anita

181 km
20,7 km/h

Der Wind wehte heute sehr stark aus dem Sueden. Immer wenn ich nach Westen gefahren bin (ca. 130 km) hatte ich zeitweise grosse Muehe, mich auf der Strasse zu halten, vor allem bei den Luftstoessen der Trucks. Heute habe ich mich echt gefragt, ob ich bei ca. 10 cm Seitenstreifen noch verantwortlich verhalte, wenn ich auf dem Highway fahre und dort so manch waghalsiges Ueberholmanoever ausloese. Das ist in Iowa echt ein Problem. Die 50 Km nach Norden waren wegen des Rueckenwinds natuerlich phaenomenal, aber viele Schlagloecher. Ein echtes Highlight ist der Lake Anita State Park. In der Nacht hats ganz schoen ums Zelt geblasen und wir war etwas unwohl bei der Sache. Ich war dann beruhigt, dass sogar die Amerikaner das hier als Storm bezeichnen.

24.5. Lake Anita State Park - Onawa

113,4 km
18,7 km/h

Der Wind kam heute richtig ordentlich nordwestlich, also genau daher, wo ich hinwollte. Dann hat es geregnet und es war wie die letzten Tage unglaublich huegelig und von den Abfahrten konnte man wegen der Schlagloecher kaum profitieren. Dann stehe ich in Earling am Strassenrand und Dave kommt mit seinem Pick-Up vorbei und meinte, er muesse mich jetzt bis Turin mitnehmen. Also habe ich heute 30 Milen weit geschummelt. Die Achterbahnfahrt mit dem Pickup ueber die letzten Huegel Iowas war aber auch nicht schlecht. Ab Turin gings dann so richtig schoen ins Flachland rein, landschaftlich sehr schoen. In Onawa hatte ich dann Zeit, mich an der Salatbar zu erfreuen, beim Friseur einen kostenlosen Haarschnitt und viel Aahs und Oohs geerntet und von einem Paar kurzerhand eingeladen worden, Luxus und Facilities ohne Ende.
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